Wandern auf dem Panider Sattel

Noch liegt Schnee, es ist kalt und ungemütlich und das Wandern ein wenig eingeschränkt. Was aber nicht heißen soll, dass ich nicht ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann. Dieses Mal möchte ich euch von meinem Ausflug zum Panider Sattel erzählen.

Letzten Sommer habe ich mich wieder einmal auf nach Kastelruth begeben. Zusammen mit meiner Freundin wollte ich den Panider Sattel erklimmen. Dazu haben wir uns im Dorfzentrum von Kastelruth getroffen. Diesen Tag sind wir separat gekommen, weil sie von woanders her kam. Wandern auf dem Panider Sattel weiterlesen

Südtirol in Balance

Bald ist es Frühling! Ganz bestimmt! Naja, es sind noch gut zweieinhalb Monate bis dahin, aber Südtirol bereitet sich schon vor. Südtirol Balance ist der Sprung in mehr Vitalität im Frühling.

Jedes Jahr bietet unsere Region ein reichhaltiges Programm rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Einwohner und Besucher.

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Rundwandern in Tagusens

Im letzten Sommer habe ich eine sehr schöne Rundwanderung zwischen Tisens, Tagusens und Kastelruth auf der Seiser Alm gemacht. Wunderschöne Landschaft, nicht zu anstrengend und sehr empfehlenswert in den Sommermonaten.

Die Wanderung selber ist gut 13 Kilometer lang und beansprucht um die vier Stunden. Dabei ist nicht viel Höhenunterschied und sie ist leicht auch mit Kindern zu machen.

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Wandern im Langental

Während jetzt überall die Weihnachtsmärkte eröffnet haben und ich von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt ziehe, kommt bei mir das Wandern ein wenig zu kurz. Doch ich möchte euch nicht mit allen Märkten, die ich besuche, ’nerven‘ und euch zwischendurch mit Wanderungen, die ich im Sommer gemacht habe, bei Laune halten.

Im Sommer bin ich im Langental auf eine große Rundwanderung gegangen.

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Rundwandern um den Geisler

Winterzeit ist für mich die Zeit, wo ich viele Wanderungen vom letzten Sommer oder Frühjahr ‚aufarbeiten‘ kann. Eine davon ist die wunderschöne Rundwanderung um den Geisler, die ich dieses Spätfrühjahr gemacht habe.

Eine Freundin hat mich im Mai besucht und wir sind viel wandern gegangen. Eine dieser Wanderungen ging nach Gröden auf den Rundwanderweg um den Geisler. Ganz besonders hat uns auf dieser Wanderung die Vielzahl an Pflanzen und Blumen überrascht. Zusammen mit der herrlichen Aussicht auf die Gipfelwelt, war es für meine Freundin eines ihrer absoluten Highlights ihres Aufenthalts bei mir.

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Drei Pässe auf einmal

Heute möchte ich von einer Tour erzählen, die ich im Sommer gemacht habe. Wandern im wahrsten Sinne des Wortes, wobei fast schon Bergsteigen dabei war. Ich bin die 3 Pässe Tour gegangen, die zum Tschagerjoch, zum Cigoladepass und dem Vajolonpass führt und sich im Rosengarten befindet.

Zusammen mit einem befreundeten Ehepaar, die zur Zeit in Nova Levante zum Urlaub 

sind, bin ich diese teils anstrengende Tour gegangen. Gut sechseinhalb Stunden waren wir unterwegs, sind auf mehr als 2.500 Meter Höhe gelaufen und haben zeitweise sehr steile Abschnitte bewältigt. Allerdings sind wir auch schon recht hoch angefangen.

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Auf dem Weg zur Besinnung

Wege gibt es… überall. Und nicht alle führen nach Rom. Einige auch nur zur Besinnung, dem inneren Frieden. Der „Klaus und Dorothea von der Flüe“-Weg zum Beispiel.

Ich musste mal wieder raus und wollte über etwas nachdenken. Etwas wichtiges, was eine Entscheidung brauchte. Und dafür ist ein anstrengender Wanderweg nicht wirklich geeignet. Ich habe mich entschlossen, einen sogenannten Besinnungsweg zu gehen. Und bin in die Alta Badia gefahren, um von St. Kassian bis nach Armentarola gegangen. Es ist der so genannte „Klaus und Dorothea von der Flüe“-Weg. Auf dem Weg zur Besinnung weiterlesen

Fliegenpilz in meinem Korb

Herbstzeit ist nicht nur die Zeit der Herbstwälder mit ihren Gold und roten Blätterverfärbungen, der herunterfallenden Kastanien und des Halloween, sondern auch des Pilzsammelns. Und bei uns braucht man dafür sogar eine Genehmigung.

Als ich klein war, ist meine Mutter jedes Jahr im Herbst mit mir zum Pilze sammeln herausgefahren. Keine Kuhweide, kein Waldrand war da sicher vor ihr. Auch hatte sie die Angewohnheit, als Kriegskind, im Herbst die nicht aufgelesenen Kartoffeln mit mir zu sammeln. Dadurch gab es lange die kleinen, zarten Kartoffeln bei uns, bis spät in den Winter hinein. Sie (und ich auch noch heute) mochte immer am liebsten die kleinen Kartoffeln. Aber ich schweife ab… Fliegenpilz in meinem Korb weiterlesen

Die geheimnisvolle Kehlburg im Pustertal

Ich bin mal wieder im Pustertal unterwegs gewesen. Dieses Mal bin ich nach Gais gefahren und habe mich auf die Suche nach der Kehlburg gemacht. Denn sie liegt schön versteckt inmitten der Wälder.

Die Kehlburg war bis 1944 eine bewohnte und viel benutzte Burg. Doch als sie vollkommen ausbrannte, blieb sie als Ruine zurück und wurde – leider, wie ich finde – nie wieder restauriert. Die geheimnisvolle Kehlburg im Pustertal weiterlesen

Ein Nachmittag in Vals

Bild: SMG

Letzte Woche war ich recht beschäftigt, denn ich hatte ein befreundetes Ehepaar aus den USA zu Besuch. Wie alle Amerikaner lieben sie unsere Bergwelt, die Dolomiten, unsere Kulinarik und Traditionen. Und weil ich sie an unterschiedliche Orte bringen wollte, sind wir einen Tag nach Vals gefahren.

Selbst jetzt, wo offiziell der Herbst begonnen hat, sind die Wiesen noch grün und die dichten Wälder fangen an, ihren Indian Summer vorzubereiten. Die Dolomiten sind zu allen Jahreszeiten wunderschön und beeindrucken sogar die Amerikaner im Herbst mit ihren aufregenden Farbspielen. Ein Nachmittag in Vals weiterlesen

Auf Entdeckungsreise der Saevaten

Sie gehörten zu den Kelten und lebten während der jüngeren Eisenzeit im Raum um Sankt Lorenzen im Pustertal. Sie waren ein norischer Volksstamm, wie eine lateinische Inschrift aus den Jahren 41-54 n. Chr. beweist. Gefunden wurde diese in Julium Carnicum, was einst zur Provinz Venetia et Histria und heute Zuglio in Friaul Julisch Venetien ist. Es werden die Saevaten zusammen mit den Laiancern als eine zusammenfassende Norico Civitas genannt. Es gab zu der Zeit 7 verschiedene norische Völker, die oftmals einfachheitshalber zusammengefasst wurden.

Es wird angenommen, dass der ursprüngliche Name von Sankt Lorenzen – Sebatum – sich auf die hier angesiedelten Saevaten bezieht. In italienisch heißt der Ort übrigens San Lorenzo di Sebato.

Der Ort war vor der Römerzeit bereits ein wichtiger Handels- und Verkehrsort und wurde von den Römern dann später in ihre Straßenführung mit eingefügt. Wichtig war die Gegend für die Wirtschaft auf Grund der Bodenschätze, aber auch als Transitstrecke über die Alpen in die nordischen Gebiete. 15 vor Chr. musste das ehemalige Königreich Tribut an Rom zahlen, erst 54 n. Chr. erhält es den Status einer römischen Provinz.

Um mehr über dieses norische Volk zu lernen, bin ich also nach Sankt Lorenzen gefahren. Hier habe ich mich im Museum Mansio Sebatvm umgesehen und mir das Wort Mansio erklären lassen. Ein Mansio ist eine Straßenstation, ähnlich wie der heutige Autogrill auf der Autobahn. Wobei diese einst etwas mehr boten als die modernen Nachfolger: Bäder, Pferdewechsel, Postquartiere und natürlich Restauration. Diese Orte wurden dann von Einheimischen geführt, die dort lebten und sonst Landwirtschaft betrieben. Noch einen Unterschied zu den heutigen gibt es: diese Mansio gab es ca. alle 40 km, dazwischen alle 17 km Pferdewechselstationen. Das wäre heute wie Autogrill alle 40 km, Tankstelle alle 17 km. Naja…

Drumherum gab es natürlich auch kleinere Geschäfte und Werkstätten, einen Marktplatz und eine Villa Rustica, die wahrscheinlich einem höheren römischen Verwalter gehörte, um alles im Sinne Roms zu leiten. Ausgrabungen belegen außerdem ein Brunnenheiligtum und Gräber an den jeweiligen wegführenden Straßen.

Mit dem Verfall des Römischen Reiches endet auch die Blütezeit des Ortes, die Verwaltervilla zerfällt und die Einwohner siedeln in sichere Gebiete, weiter höher, wo eine Schutzmauer um die Siedlung gebaut wird.

Auf drei Stockwerken wird mir anschaulich gezeigt, wie die Menschen zu damaliger Zeit lebten, ihre Geschichte wird dabei von zahlreichen Fundstücken belegt.

Um mein Wissen zu vervollständigen mache ich auch die Rundwanderung an die entsprechenden Orte, die mir archäologisch zeigen, was sich hier abspielte. 16 Schautafeln helfen mir dabei zum besseren Verständnis. Gut 2 Stunden wandere ich hier durch 2.000 Jahre Geschichte.

eure Anna

Der älteste Kreuzweg Tirols liegt in Toblach

Ich habe wieder mal etwas für meinen Intellekt getan und bin gewandert. Auf den Spuren der Geschichte, um genauer zu sein, der Religion. Ich bin auf dem ältesten Kreuzweg Tirols gewandelt.

Dieser Kreuzweg hat natürlich auch den passenden Namen: Kalvarienberg. Er liegt in Toblach im Hochpustertal. Und genau dahin habe ich mich vor kurzem aufgemacht. Der älteste Kreuzweg Tirols liegt in Toblach weiterlesen

Meine neue Entdeckung: der Sorapis See

Wochenende und Sonnenschein ohne Ende, Hitze auch wieder angesagt, also nix wie weg. Aber wohin? Da muss was neues her. Ich habe vor kurzem vom Sorapis-See gelesen.

Ich setze mich also morgens gleich beim Frühstück an den Computer und google nach dem See. Aha, nicht so weit, knapp eine Stunde. Meine neue Entdeckung: der Sorapis See weiterlesen

Auf Schloss Bruck bei Lienz

Wieder einmal bin ich fremd gegangen.. und wieder einmal nach Lienz. Ich wollte mir einmal das Schloss Bruck ansehen. Eigentlich, weil ich einen Roman gelesen habe, der dort spielte und ich so neugierig geworden war.

Es gibt nichts Schöneres, als auf dem eigenen Balkon zu sitzen und den Sommer zu genießen und dabei ein spannendes Buch zu lesen. Dabei kann man wunderbar entspannen. Und meines spielte in dem Schloss Bruck bei Lienz. Und da das nicht weit liegt, habe ich gedacht, ich fahre einmal hin. Auf Schloss Bruck bei Lienz weiterlesen

Baden im Völser Badesee

Diese Tage ist es wirklich sehr heiß und infolgedessen will ich nur eines: so frisch wie möglich den Tag verbringen. Und da gibt es zwei Möglichkeiten: entweder bleibe ich zuhause, Türen und Fenster geschlossen und bewege mich so wenig wie möglich oder aber ich fahre irgendwo baden. Und einen Tag entscheide ich genau das, den anderen bleibe ich dann zuhause und arbeite einfach. Und so bin ich letztens zum Völser Badesee gefahren.

picjumbo

Ich habe eine Freundin in Bozen, die mich neulich anrief und mich fragte, ob ich nicht einen Tag bei ihr verbringen wolle. Es ist ziemlich warm und ich habe ihr vorgeschlagen, doch am besten zum Baden irgendwohin zu fahren. Sie war damit einverstanden und so packte ich meine Badesachen zusammen und fuhr zu ihr. Baden im Völser Badesee weiterlesen