Michael Wachtlers Museum DoloMhythos in Innichen

Erst vor kurzem bin ich in dem Museum DoloMhythos in Innichen gewesen. Und darüber möchte ich heute erzählen.

Ich habe letztens ein sehr interessantes Buch gelesen – „Ferò, l’uomo dei boschi“ von Michael Wachtler – und möchte über diesen wirklich interessanten Schriftsteller der Dolomiten ein paar Worte sagen.
Michael Wachtler wurde 1959 in Innichen geboren. Kristalle und Versteinerungen faszinierten ihn bereits im jugendlichen Alter und hier machte er bereits verschiedene Bergtouren mit seinem Mentor Nolli Huber. Dieser verunglückte aber, als Wachtler erst 25 war. Was ihn jedoch nicht davon abhielt, die Dolomiten und ihre Welt weiter zu entdecken und zu erforschen. Bald entdeckte er neue Arten von Koniferen, erforschte er Pflanzenarten. Dieses brachte er dann auch gleich zu Buche und drehte sogar Dokumentarfilme. Dabei geht es nicht nur um die Entstehung des Weltnaturerbes Dolomiten, sondern auch um Kristallsucher. In den Pragser Dolomiten entdeckte er Ende der 90er Jahre ein so genanntes Fossillager. Dieses gilt als die Wiege der Neuzeit, nach dem in der Perm-Trias-Übergangsphase mehr als 90 % aller Lebewesen ausgestorben waren. Den Grund kann man nur vermuten. Michael Wachtlers Museum DoloMhythos in Innichen weiterlesen

Tschafon Hütte und Völsegger Spitze im Rosengarten

Letztens bin ich wieder mal im Rosengarten unterwegs gewesen. Bis zum Schlern. Denn dort liegt die Tschafon Hütte und die Völseggerspitze.

Freunde hatten mich kürzlich abgeholt zu einer Überraschungswanderung. Sie wollten mir nicht sagen wohin es ging. Das merkte ich erst, als wir im Thiersertal ankamen. Hier haben wir das Auto beim Weißlahnbad stehen gelassen und sind von da aus dann zu Fuß weiter gegangen. Die Wanderung sollte etwas mehr als drei ein halb Stunden dauern und etwas mehr als 8 Kilometer weit sein.
Dann also auf! Ab Weisslahnbad geht es auf einer kleinen Straße mit der Markierung 4 a bis zu den letzten Häusern des Ortes. Hier schlagen wir einen breiten, sehr schönen Forstweg ein. Dieser geht leicht aufwärts und wir gelangen bis zum Wohnleger. Der Weg wird ab hier etwas steiler, ich genieße das Training für meine Beine und atme tief die Waldluft ein. Wir gelangen nach einer gewissen Zeit bei der Tschafonhütte an. Und befinden uns somit auf mehr als 1.700 Meter über dem Meeresspiegel. Wir halten hier kurz inne, bevor es dann auf dem Weg Nr. 9 auf fast ebener Linie weiter geht. Wieder Wald, herrliche frische und klare Luft, wunderbare Atmosphäre. Wir unterhalten uns nur leise, als wollten wir die Natur nicht unnötig stören. Tschafon Hütte und Völsegger Spitze im Rosengarten weiterlesen

Kastanien, Kastanien.. und der Herbst ist unwideruflich da!

Kastanien sind für mich der Inbegriff des Herbstes. Wenn ich die ersten Maroni rieche, dann weiß ich: der Winter ist nicht mehr weit. Und so war ich kürzlich auf den Kastanientagen in Völlans.

Natürlich bin ich nicht alleine gegangen, sondern zusammen mit Freunden. Wir haben unser Auto in Lana gelassen und sind mit dem kostenlosen Shuttle-Bus bis nach Völlan gefahren. Und das schon am späten Vormittag. Denn, laut Programm, sollte am frühen Nachmittag eine sogenannte Kastanienwanderung stattfinden.Castanea.sativa3.-.lindsey
Der Ort an sich war schon super interessant. Und viele Menschen unterwegs. Ganz toll waren die vielen Stände mit allerlei, Kastanien natürlich überall und dazu altes, traditionelles Handwerk. Ich habe mir einen Kastanienbauch angefuttert, so viele habe ich gegessen. Und wir haben natürlich auch in einem der vielen Restaurants ein typisches Gericht mit Kastanien gegessen. Klar gab es auch traditionelle Musik. Kastanien, Kastanien.. und der Herbst ist unwideruflich da! weiterlesen

Abenteuer auf der Galitzenklamm

Und schon wieder bin ich fremd gegangen. Aber immer noch (fast) zuhause. Ich habe den Abenteuerpark Galitzenklamm zusammen mit Freunden, die Kinder haben, besucht.

Die Galitzenklamm liegt in Osttirol bei Lienz. Hier war ich im Sommer schon einmal baden in der Nähe. Und da es mir so gut gefallen hat, bin ich gerne mit in die Galitzenklamm gefahren.
Meine Freunde haben 2 Kinder, die hier ihren Spaß haben wollten. Gefahren sind wir über Innichen in etwas weniger als zwei Stunden. Der Abenteuerpark macht Anfang Oktober bereits zu. Wir sind an einem der letzten Öffnungstage dort gewesen. Abenteuer auf der Galitzenklamm weiterlesen

Sankt Kassian, Alta Badia: Auf den Spuren des Höhlenbärens

Wieder einmal habe ich neues gelernt über die Welt, in der ich lebe. In unseren Bergen gab es einen ganz speziellen Höhlenbären: den Ursus Ladinicus.

Vor einiger Zeit bin ich wieder einmal im Naturpark Fanes-Sennes-Prags wandern gewesen. Dieses Mal war es schon wieder eine etwas anspruchsvollere Wanderung, die in Sankt Kassian beginnt. Die Wanderung, die ich nicht alleine, sondern mit einem befreundeten Wanderführer gemacht habe, hat mehr als 1.000 Höhenmeter Unterschied und hat mehr als 7,5 Stunden gedauert. Nicht schlecht. Dabei ist die Strecke an sich nur 10 km lang.
ConturinesVonS Sankt Kassian, Alta Badia: Auf den Spuren des Höhlenbärens weiterlesen

Das Jueltal

Da ich ein großer Geologiefan bin, habe ich mich gefreut, dass ich die Möglichkeit hatte, mit einem Bekannten zusammen, der Geologe ist und an einem Wochenende für für mich Zeit hatte, in das Jueltal und auf das Gardenacia Plateau zu gehen. Von La Villa aus.

Geologie ist schon seit Kindheit meine ganz große Leidenschaft. Und immer wieder lenke ich meine Wanderungen auch auf dieses Thema. Als mich Michele anrief und fragte, ob ich mit ihm eine geologische Wanderung machen wollte, sagte ich natürlich sofort zu. Ich wusste, dass es eine sehr lehrreiche Wanderung werden würde, in der ich das meiste gar nicht behalten würde. Aber ich wollte sie mir auf gar keinen Fall entgehen lassen. Das Jueltal weiterlesen

Baden im Tristacher See

Auf meiner Tour zu mehreren Badeseen dieses Jahr bin ich auch nicht um den Tristacher See gekommen. Ein Badesee, der wunderschön gelegen am Fuße der Lienzer Dolomiten liegt, in Osttirol in Österreich.

Um an den Tristacher See zu kommen, habe ich unser Land verlassen, bin aber in den Dolomiten geblieben. Knapp 2 Stunden bzw. 80 km von Bruneck entfernt befindet sich Lienz und nur wenige Kilometer außerhalb der Osttiroler Stadt der Badesee. Mit seinen fünfeinhalb Hektar Größe bietet er viel Badespaß. Die maximale Tiefe – kaum zu glauben – soll 7,3 m sein!
Er ist leicht zu finden, auch ohne Navi, und liegt inmitten wundervoller, dichter Wälder. Eine grüne Perle im Grünen. Es gibt hier ein wirklich sehr schönes Hotel, direkt am See. Wären die vielen Bäume nicht, könnte man sogar auf Lienz sehen.640px-tierleben_im_alten_see
Der See hat eine Tiefenwasserableitung, habe ich mir erklären lassen, und dadurch sei er so unglaublich klar. Bei den heißen Tagen jetzt ist er auch ein gutes Stück über 20 °C warm.
Um den See herum gibt es, wie bei den meisten Badeseen, einen Rundwanderweg. Den ich aber nicht gegangen bin. Baden im Tristacher See weiterlesen

Baden im Tovelsee im Naturpark Adamello Brenta

Der August ist immer noch heiß und der Gedanke ans Baden bleibt unverändert. Und so bin ich jetzt mal wieder Baden gegangen. Also direkt ins kühle Nass eines Bergsees. Ich habe mir den Tovelsee dieses Mal ausgesucht, denn ich wollte ein wenig wandern bzw. Bewegung und dann einen See, der nicht voller Badelustiger ist.

Schwimmbad ist nicht so wirklich mein Ding, all die Chemikalien, das Chlor sind nicht gesund und zumindest auf meiner Haut bleibt eine raue, trockene Oberfläche, die ich dann schon sehr pflegen muss, damit sie wieder auf ’normal‘ schaltet.
Der Tovelsee liegt im Naturpark Brenta Adamello. Der See wird von zwei Sturzbächen gespeist, das Wasser ist dementsprechend ‚frisch‘. Der Rislà und der S. Maria Flavona geben hier das nötige Wasservolumen. Baden im Tovelsee im Naturpark Adamello Brenta weiterlesen

Von Gufidaun bis zum Flitzer Wasserfall

An diesem Tag erwartete uns Natur pur am Flitzer Wasserfall. Ein befreundetes Ehepaar fragte mich, ob ich nicht mit ihnen und ihren beiden Kindern Lust hätte, eine leichte Wanderung von Gufidaun bis zum Bad Froy und vor allem den Flitzer Wasserfall machen würde wollen. Natürlich habe ich zugesagt, auch weil ich die Freunde selten sehe, da wir recht weit auseinander wohnen.

So trafen wir uns am frühen Nachmittag eines dieser schönen Sommertage in Gufidaun am Gnollhof. Der kleine Ort ist alleine schon sehenswert, denn er liegt inmitten von einer hügeligen Landschaft unweit Klausen und zählt knapp 500 Einwohner. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die 2 Burgen Koburg und Schloss Summersberg bilden einen schönen Hintergrund zu dem kleinen, recht malerischen Dorf. Wir wollten uns das Dorf nach der Wanderung dann noch einmal extra ansehen, denn der Gnollhof liegt etwas außerhalb. Von Gufidaun bis zum Flitzer Wasserfall weiterlesen

Von Partschins nach Meran

Im Herbst machen Freunde von mir Urlaub in Parschins. Und da wollte ich schon mal gucken, wie denn das von ihnen ausgewählte Hotel Anderlahn in Partschins Rabland so ist. Und das gleich mit einer ausgiebigen Wanderung verbinden.

Somit habe ich den Bus genommen und bin von Meran nach Partschins gefahren. Hier bin ich ausgestiegen und bin als erstes das Hotel angucken gegangen. Es gefällt mir sehr gut und ich denke, meine Freunde werden auch sehr zufrieden sein. Auch die Ortswahl ist perfekt. Nicht nur, weil es hier den bekannten Partschiner Wasserfall gibt. Die Natur ist wirklich zum Greifen nah, alles ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, es gibt unzählige Wandermöglichkeiten und wenn sie Lust haben, mieten sie sich ein Fahrrad und radeln an der Etsch entlang. Naja, und dann natürlich liegt Meran um die Ecke, shoppen, mich besuchen, abends ausgehen…Partschins dorf Von Partschins nach Meran weiterlesen

Baden & Schwimmen am Antholzer See

Eigentlich ist es zu warm, um zu wandern, aber wenn man ganz früh morgens schon los geht und vor der Mittagszeit eine Erfrischung hat, dann ist es ideal. Da bot sich der Antholzer See perfekt an.

Schon am frühen Morgen bin ich mit einer Gruppe von Freunden losgezogen. Wir sind an den Antholzer See gefahren, um ihn zu umwandern und anschließend uns in sein kühles Nass zu werfen.
Der See ist der drittgrößte See Südtirols und bildet den Schluss im gleichnamigen Tal. Das Antholzer Tal ist ein Nebental der Pustertals. Der See selber liegt auf mehr als 1.600 m über dem Meeresspiegel und ist Teil des Naturpark Rieserferner-Ahrn.
Lago di Anterselva Baden & Schwimmen am Antholzer See weiterlesen

Wanderung bei Klausen: Vom Kühhof bis nach Oberschnauders und dem ‚Woldsee‘

Wald ist etwas ganz besonderes. Er strahlt Ruhe aus, man fühlt sich ummantelt und geborgen, er macht aber auch Angst und trotz der Bäume fühlt man eine gewisse Unendlichkeit. Eine Waldwanderung vom Kühhof bis nach Oberschnauders und dem ‚Woldsee‘ sollte mir so manchen Gedanken kommen lassen.
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Ich habe Besuch. Freunde aus dem Ausland, die schon öfters hier waren und sehr gerne wandern, die Natur entdecken und auch gerne einsamere Orte aufsuchen.
Letztes Jahr haben sie eine Waldwanderung mitgemacht, organisiert über ihr Hotel bzw. durch den Tourismusverein Feldthurns. Da ihnen diese Wanderung so unglaublich gefallen hatte, wollten sie sie noch einmal machen, aber ohne Führung. Und da bin ich natürlich mitgegangen. Wanderung bei Klausen: Vom Kühhof bis nach Oberschnauders und dem ‚Woldsee‘ weiterlesen

Ausstellung in der Kunstschule St. Ulrich

Kunst ist ja eigentlich nicht so mein Ding, aber es gehört zu unserer Geschichte hier in Südtirol. Denn unsere sagenhafte, einmalige Naturlandschaft wird mit ihr interpretiert. Und so habe ich mich diese Tage aufgemacht und bin unserer Geschichte einmal ganz anders auf die Spuren gekommen. Ich war in der Kunstschule St. Ulrich.
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Die Kunstschule in Wolkenstein in Gröden feierte schon 50-jähriges, denn sie wurde 1965 eröffnet. Und anlässlich dieser werden zur Zeit gerade zahlreiche Künstler, die in ihren Anfängen hier gelernt haben, ausgestellt. Eine tolle Idee, wie ich finde. Eine Art Klassentreffen mit den erschaffenen Werken. Ausstellung in der Kunstschule St. Ulrich weiterlesen

Durch Apfelbäume wandern in Natz-Schabs

Meine Freundin Elena hat mich gebeten, mit ihr doch einmal etwas ungewöhnliches zu machen: eine Apfelwanderung. Ungewöhnlich ist hier genau das richtige Wort, denn ich hätte so etwas alleine nicht gemacht. Aber sie sollte eine gute Idee gehabt haben…

Elena kenne ich schon etwas länger und wir beide passen so richtig gut zusammen mit unseren Vorlieben und Interessen. Dieses Mal hat sie mich jedoch überrascht. Eine geführte Wanderung von ca. 1,5 Stunden ist eigentlich nicht ihre Art. Aber sie schreibt gerade über Äpfel, Apfelanbau und dergleichen und brauchte da ein paar Informationen. Und so hat sie sich eine Apfelführung in Natz-Schabs ausgesucht. Durch Apfelbäume wandern in Natz-Schabs weiterlesen

Lernen am Tauferer Naturlehrpfad

Jetzt im Frühling ist die Natur am schönsten. Wenn alles sprießt und die Lust auf Leben in jedem Winkel zu spüren ist. Und deswegen bin ich den Tauferer Naturpfad entlang gewandert, wo ich mich ganz in die Natur einlassen konnte.

Sand in Taufers, wo der Naturpfad beginnt, liegt im Tauferer Ahrntal. Hier ist besonders die Burg Taufers ein Hingucker, denn sie ‚überwacht‘ das Tal vom Berg aus wunderbar.
Der ganze Weg dauert um die dreieinhalb Stunden und ich habe ihn zusammen mit einem befreundeten Ehepaar und ihren halbwüchsigen Kindern gemacht. Lernen am Tauferer Naturlehrpfad weiterlesen