Auf dem Weg zur Besinnung

Wege gibt es… überall. Und nicht alle führen nach Rom. Einige auch nur zur Besinnung, dem inneren Frieden. Der „Klaus und Dorothea von der Flüe“-Weg zum Beispiel.

Ich musste mal wieder raus und wollte über etwas nachdenken. Etwas wichtiges, was eine Entscheidung brauchte. Und dafür ist ein anstrengender Wanderweg nicht wirklich geeignet. Ich habe mich entschlossen, einen sogenannten Besinnungsweg zu gehen. Und bin in die Alta Badia gefahren, um von St. Kassian bis nach Armentarola gegangen. Es ist der so genannte „Klaus und Dorothea von der Flüe“-Weg. Auf dem Weg zur Besinnung weiterlesen

Fliegenpilz in meinem Korb

Herbstzeit ist nicht nur die Zeit der Herbstwälder mit ihren Gold und roten Blätterverfärbungen, der herunterfallenden Kastanien und des Halloween, sondern auch des Pilzsammelns. Und bei uns braucht man dafür sogar eine Genehmigung.

Als ich klein war, ist meine Mutter jedes Jahr im Herbst mit mir zum Pilze sammeln herausgefahren. Keine Kuhweide, kein Waldrand war da sicher vor ihr. Auch hatte sie die Angewohnheit, als Kriegskind, im Herbst die nicht aufgelesenen Kartoffeln mit mir zu sammeln. Dadurch gab es lange die kleinen, zarten Kartoffeln bei uns, bis spät in den Winter hinein. Sie (und ich auch noch heute) mochte immer am liebsten die kleinen Kartoffeln. Aber ich schweife ab… Fliegenpilz in meinem Korb weiterlesen

Die geheimnisvolle Kehlburg im Pustertal

Ich bin mal wieder im Pustertal unterwegs gewesen. Dieses Mal bin ich nach Gais gefahren und habe mich auf die Suche nach der Kehlburg gemacht. Denn sie liegt schön versteckt inmitten der Wälder.

Die Kehlburg war bis 1944 eine bewohnte und viel benutzte Burg. Doch als sie vollkommen ausbrannte, blieb sie als Ruine zurück und wurde – leider, wie ich finde – nie wieder restauriert. Die geheimnisvolle Kehlburg im Pustertal weiterlesen

Ein Nachmittag in Vals

Bild: SMG

Letzte Woche war ich recht beschäftigt, denn ich hatte ein befreundetes Ehepaar aus den USA zu Besuch. Wie alle Amerikaner lieben sie unsere Bergwelt, die Dolomiten, unsere Kulinarik und Traditionen. Und weil ich sie an unterschiedliche Orte bringen wollte, sind wir einen Tag nach Vals gefahren.

Selbst jetzt, wo offiziell der Herbst begonnen hat, sind die Wiesen noch grün und die dichten Wälder fangen an, ihren Indian Summer vorzubereiten. Die Dolomiten sind zu allen Jahreszeiten wunderschön und beeindrucken sogar die Amerikaner im Herbst mit ihren aufregenden Farbspielen. Ein Nachmittag in Vals weiterlesen

Auf Entdeckungsreise der Saevaten

Sie gehörten zu den Kelten und lebten während der jüngeren Eisenzeit im Raum um Sankt Lorenzen im Pustertal. Sie waren ein norischer Volksstamm, wie eine lateinische Inschrift aus den Jahren 41-54 n. Chr. beweist. Gefunden wurde diese in Julium Carnicum, was einst zur Provinz Venetia et Histria und heute Zuglio in Friaul Julisch Venetien ist. Es werden die Saevaten zusammen mit den Laiancern als eine zusammenfassende Norico Civitas genannt. Es gab zu der Zeit 7 verschiedene norische Völker, die oftmals einfachheitshalber zusammengefasst wurden.

Es wird angenommen, dass der ursprüngliche Name von Sankt Lorenzen – Sebatum – sich auf die hier angesiedelten Saevaten bezieht. In italienisch heißt der Ort übrigens San Lorenzo di Sebato.

Der Ort war vor der Römerzeit bereits ein wichtiger Handels- und Verkehrsort und wurde von den Römern dann später in ihre Straßenführung mit eingefügt. Wichtig war die Gegend für die Wirtschaft auf Grund der Bodenschätze, aber auch als Transitstrecke über die Alpen in die nordischen Gebiete. 15 vor Chr. musste das ehemalige Königreich Tribut an Rom zahlen, erst 54 n. Chr. erhält es den Status einer römischen Provinz.

Um mehr über dieses norische Volk zu lernen, bin ich also nach Sankt Lorenzen gefahren. Hier habe ich mich im Museum Mansio Sebatvm umgesehen und mir das Wort Mansio erklären lassen. Ein Mansio ist eine Straßenstation, ähnlich wie der heutige Autogrill auf der Autobahn. Wobei diese einst etwas mehr boten als die modernen Nachfolger: Bäder, Pferdewechsel, Postquartiere und natürlich Restauration. Diese Orte wurden dann von Einheimischen geführt, die dort lebten und sonst Landwirtschaft betrieben. Noch einen Unterschied zu den heutigen gibt es: diese Mansio gab es ca. alle 40 km, dazwischen alle 17 km Pferdewechselstationen. Das wäre heute wie Autogrill alle 40 km, Tankstelle alle 17 km. Naja…

Drumherum gab es natürlich auch kleinere Geschäfte und Werkstätten, einen Marktplatz und eine Villa Rustica, die wahrscheinlich einem höheren römischen Verwalter gehörte, um alles im Sinne Roms zu leiten. Ausgrabungen belegen außerdem ein Brunnenheiligtum und Gräber an den jeweiligen wegführenden Straßen.

Mit dem Verfall des Römischen Reiches endet auch die Blütezeit des Ortes, die Verwaltervilla zerfällt und die Einwohner siedeln in sichere Gebiete, weiter höher, wo eine Schutzmauer um die Siedlung gebaut wird.

Auf drei Stockwerken wird mir anschaulich gezeigt, wie die Menschen zu damaliger Zeit lebten, ihre Geschichte wird dabei von zahlreichen Fundstücken belegt.

Um mein Wissen zu vervollständigen mache ich auch die Rundwanderung an die entsprechenden Orte, die mir archäologisch zeigen, was sich hier abspielte. 16 Schautafeln helfen mir dabei zum besseren Verständnis. Gut 2 Stunden wandere ich hier durch 2.000 Jahre Geschichte.

eure Anna

Der älteste Kreuzweg Tirols liegt in Toblach

Ich habe wieder mal etwas für meinen Intellekt getan und bin gewandert. Auf den Spuren der Geschichte, um genauer zu sein, der Religion. Ich bin auf dem ältesten Kreuzweg Tirols gewandelt.

Dieser Kreuzweg hat natürlich auch den passenden Namen: Kalvarienberg. Er liegt in Toblach im Hochpustertal. Und genau dahin habe ich mich vor kurzem aufgemacht. Der älteste Kreuzweg Tirols liegt in Toblach weiterlesen

Meine neue Entdeckung: der Sorapis See

Wochenende und Sonnenschein ohne Ende, Hitze auch wieder angesagt, also nix wie weg. Aber wohin? Da muss was neues her. Ich habe vor kurzem vom Sorapis-See gelesen.

Ich setze mich also morgens gleich beim Frühstück an den Computer und google nach dem See. Aha, nicht so weit, knapp eine Stunde. Meine neue Entdeckung: der Sorapis See weiterlesen

Auf Schloss Bruck bei Lienz

Wieder einmal bin ich fremd gegangen.. und wieder einmal nach Lienz. Ich wollte mir einmal das Schloss Bruck ansehen. Eigentlich, weil ich einen Roman gelesen habe, der dort spielte und ich so neugierig geworden war.

Es gibt nichts Schöneres, als auf dem eigenen Balkon zu sitzen und den Sommer zu genießen und dabei ein spannendes Buch zu lesen. Dabei kann man wunderbar entspannen. Und meines spielte in dem Schloss Bruck bei Lienz. Und da das nicht weit liegt, habe ich gedacht, ich fahre einmal hin. Auf Schloss Bruck bei Lienz weiterlesen

Baden im Völser Badesee

Diese Tage ist es wirklich sehr heiß und infolgedessen will ich nur eines: so frisch wie möglich den Tag verbringen. Und da gibt es zwei Möglichkeiten: entweder bleibe ich zuhause, Türen und Fenster geschlossen und bewege mich so wenig wie möglich oder aber ich fahre irgendwo baden. Und einen Tag entscheide ich genau das, den anderen bleibe ich dann zuhause und arbeite einfach. Und so bin ich letztens zum Völser Badesee gefahren.

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Ich habe eine Freundin in Bozen, die mich neulich anrief und mich fragte, ob ich nicht einen Tag bei ihr verbringen wolle. Es ist ziemlich warm und ich habe ihr vorgeschlagen, doch am besten zum Baden irgendwohin zu fahren. Sie war damit einverstanden und so packte ich meine Badesachen zusammen und fuhr zu ihr. Baden im Völser Badesee weiterlesen

Im Klimastollen Prettau

Im Rahmen der Südtirol Balance war ich letzten Mittwoch im Klimastollen in Prettau.

Natürlich kann man ganzjährig in den Stollen gehen und sich gesund atmen, doch ich entschied mich jetzt dafür, da eine Freundin mich sozusagen eingeladen hatte. 

Die Möglichkeit bestand an einem Mittwoch im Juni zwischen 14 und 16 Uhr. Also fuhren wir nach Prettau. Da die Strecke recht weit ist – mehr als 2 Stunden Fahrt – fuhren wir schon am Morgen los und verbanden unseren Ausflug mit einer Besichtigung des Südtiroler Bergbaumuseums Steinhaus in Prettau . Und natürlich auch den Stollen selber. Im Klimastollen Prettau weiterlesen

Die fünf Tibeter und ich

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Eigentlich ist Yoga so gar nicht mein Ding. Aber ich lasse mich dieses Jahr von Südtirol Balance inspirieren und auch mitreißen. Ich will einfach mehr ausprobieren. Und so ließ ich mich zu einem Blinddate mit gleich fünf Tibetern ein.

An einem Dienstag traf ich mich mit einer Freundin am Völser Weiher in Völs am Schlern. Hier sollten wir – zusammen mit einigen weiteren – fünf Tibeter kennen lernen. Ich wusste bis dahin nichts von diesen Yogaübungen, da ich auch kein großer Yoga Fan bin. Doch jetzt sollte ich etwas ganz Neues kennen lernen.
Wir trafen uns am späten Nachmittag für gut eine Stunde, um zu lernen wie wir nicht nur unsere Muskeln entspannen, sondern auch gleichzeitig viel für unsere Atmung tun und unseren Stress abbauen können. Sogar Fett wird mit Yoga zur Vergangenheit. Ich war gespannt, meine Freundin hatte da schon etwas mehr Erfahrung als ich. Die fünf Tibeter und ich weiterlesen

Rundwanderung zur Völseggspitze

Gemeinsam mit einem Freund bin ich vom Gasthof Schönblick zum Tschafon und zur Völseggspitze gewandert. Dabei habe ich nicht nur einen wunderbaren Ausblick auf unsere traumhafte Bergwelt erlebt.

Eigentlich hatte ich keine Lust zum Wandern, aber ein Freund bat mich, mit ihm gemeinsam einen Ausflug zu machen, denn er wollte mit mir etwas besprechen. Freunde sollten da sein, wenn sie gebraucht werden und dann auch ruhig mal etwas machen, was sie vielleicht zuerst nicht so wirklich wollen. In meinem Fall eine gut vierstündige Wanderung. Rundwanderung zur Völseggspitze weiterlesen

Verwöhnen im Wellnesscenter

Stockxpert

Ich war soweit: der vorweihnachtliche Stress hatte mich voll im Griff und da kam dann meine Freundin zur Hilfe und schenkte mir einen ganzen, kompletten Tag im Wellnesscenter. Ich frage mich, wie ich ohne sie alles geschafft hätte…..

Meine Freundin Luisa war meine Retterin. Sie hat mich in einem Hotel hier in der Nähe von Bruneck einfach in ein Wellnessprogramm eingebucht. Mitten in der Woche, daher war nicht ganz so viel Anfrage. Ich bekam gleich mehrere Anwendungen. Massage, 2 verschiedene Bäder und eine Gesichtsbehandlung. Verwöhnen im Wellnesscenter weiterlesen

Michael Wachtlers Museum DoloMhythos in Innichen

Erst vor kurzem bin ich in dem gewesen. Und darüber möchte ich heute erzählen.

Ich habe letztens ein sehr interessantes Buch gelesen – „Ferò, l’uomo dei boschi“ von Michael Wachtler – und möchte über diesen wirklich interessanten Schriftsteller der Dolomiten ein paar Worte sagen.
Michael Wachtler wurde 1959 in Innichen geboren. Kristalle und Versteinerungen faszinierten ihn bereits im jugendlichen Alter und hier machte er bereits verschiedene Bergtouren mit seinem Mentor Nolli Huber. Dieser verunglückte aber, als Wachtler erst 25 war. Was ihn jedoch nicht davon abhielt, die Dolomiten und ihre Welt weiter zu entdecken und zu erforschen. Bald entdeckte er neue Arten von Koniferen und erforschte weitere Pflanzenarten. Dieses brachte er dann auch gleich zu Buche und drehte sogar Dokumentarfilme. Dabei geht es nicht nur um die Entstehung des Weltnaturerbes Dolomiten, sondern auch um Kristallsucher. In den Pragser Dolomiten entdeckte er Ende der 90er Jahre ein so genanntes Fossillager. Dieses gilt als die Wiege der Neuzeit, nach dem in der Perm-Trias-Übergangsphase mehr als 90 % aller Lebewesen ausgestorben waren. Den Grund kann man nur vermuten. Michael Wachtlers Museum DoloMhythos in Innichen weiterlesen

Wanderung über den Eggerberg nach Niederdorf

Die ersten Sonnenstrahlen, die erste Wärme, Frühlingserwachen… da muss man einfach raus. Und ich habe mir eine Wanderung von Welsberg bis nach Niederdorf im Pustertal ausgesucht.live streaming movie Rings online

Nach Welsberg-Taisten bin ich mit dem Auto gefahren und habe dieses dann in der Nähe des Bahnhofes geparkt. Von hier aus wollte ich dann über den Eggerberg bis nach Niederdorf wandern. Gut 8 km würden es sein. Für eine Frühlingswanderung genau richtig!
Ich marschiere vom Bahnhof los in Richtung Dorfzentrum und vorbei an dem Benninger Park. Ich wollte einen Blick in die Pfarrkirche werfen, aber diese war geschlossen.
Ich schlage jetzt die Richtung Schloss Welsperg ein. Die Schlossanlage ist nur im Sommer und mit Voranmeldung zu besichtigen. Der Rittersaal, habe ich gehört, soll aber beeindruckend sein und wäre auf jeden Fall ein tolles Sommerziel. Wanderung über den Eggerberg nach Niederdorf weiterlesen