Die höchste Erhebung in den Dolomiten ist die Marmolata, die bis 3.342 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Sella, die Drei Zinnen, der Schlern und der Rosengarten sowie die Geisler- und die Langkofelgruppe sind weitere sehr hohe Bergmassive. Sie sind für ihre bizarren Formen, ihre Färbung im Morgen- und Abendlicht, aber auch für die zahlreichen Wander- und Bergsteigmöglichkeiten bekannt. Viele dieser Bergmassive sind heute unter Naturschutz gestellt. Dazu gehören beispielsweise der Naturpark Senes-Fanes-Prags, der Naturpark Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten oder der Naturpark Schlern Rosengarten. Die Tofana ist der zweithöchste und der markanteste Gipfel. Der Latemar liegt zwischen Südtirol und Trentino und ist touristisch noch am wenigsten genutzt. Die Palagruppe gehört zu den Kletterbergen. Es gibt zahlreiche Schutzhütten und mehrere Dreitausender zu erklimmen. Der Dolomiten-Höhenweg 2 führt hier durch und es befinden sich viele Klettersteige in der Berggruppe. Über 3.000 Meter erhebt sich der Monte Pelmo und wurde erstmals von einem Iren im Jahre 1857 bestiegen. Die Marmarole sind fast unerschlossen und die Cadini-Gruppe bei Belluno weist spektakuläre Gipfelformationen auf. Die Pragser Dolomiten sind ein bekanntes Naturschutzgebiet, während die Cristallogruppe Schauplatz des bekannten Films ‘Cliffhanger’ mit Silvester Stallone war. Der Sorapiss und der Monte Antelao sind zwei weitere Dreitausender. Der Lagorai gehört geologisch gar nicht zu den Dolomiten, ist aber durch die rötlichen, schwarzen und grünen Felswände besonders interessant. Der Monte Sciara und die Bosconerogruppe erreichen beide knapp 2.550 Meter. Viele dieser Gipfel sind touristisch erschlossen. Fast alle weisen mehrere Schutzhütten, Klettersteige und Höhenwege auf. Hobby-Bergsteiger genauso wie professionelle Bergsteiger finden hier gute Möglichkeiten sich zu trainieren.


