Begrenzt werden die Dolomiten vom Eisack- sowie Etschtal im Westen. Das Pustertal bildet die Nordgrenze. Hier gibt es verschiedene Seitentäler. Das Gadertal geht südlich bis zum Sella-Gebirge und ist durch das Grödner Joch mit dem gleichnamigen Tal verbunden, das wiederum zum Eisacktal führt. Das Grödnertal, das Gadertal, das Fassatal und der Fodom sind, zusammen mit Cortina d’Ampezzo, die Täler, in denen heute noch die ladinische Kultur überlebt hat. Weitere Seitentäler sind das Tiersertal, das Eggental sowie das Villnößtal, Höhlensteintal und das Tal der Piave. Es gibt noch mehrere kleinere Täler, die entweder gar nicht oder nur wenig genutzt werden.
Durch oftmals sehr schwer zugängliche Täler, haben sich hier viele Jahrhunderte Kulturen und Brauchtümer gehalten, die anderenorts verschwunden sind. Bestes Beispiel sind die Ladiner. Sie haben ihre eigene Sprache, ihre eigene Kultur und Tradition, die bis heute noch lebt und praktiziert wird. Daneben sind die zwei wichtigsten Hauptgruppen die italienische und die deutschsprachige Kultur. So findet der Urlauber oftmals Straßen- und Ortsbezeichnungen in allen drei Sprachen geschrieben.
In den Dolomiten gibt es zahlreiche Ortschaften und Städte, die oftmals schon seit Jahrtausenden existieren. Zu den größten Städten in der Nähe der Dolomiten gehören beispielsweise Bozen (über 94.000 Einwohner), Brixen (über 18.000 Einwohner) und Bruneck (über 13.000 Einwohner). Alle drei haben sie einen historischen Stadtkern, der das mittelalterliche Flair bewahrt hat und sind trotzdem modern und kulturell auf höchstem Niveau. Die bekanntesten Urlaubsorte in den Dolomiten sind Corvara, Innichen, Kiens, die Seiser Alm, St. Vigil in Enneberg, Toblach und noch viele andere.


