Barfuß im Park – Fitnesspark Movimënt

Wer erinnert sich noch an den Film „Barfuß im Park“? Ein alter Film aus den 60er Jahren mit Robert Redford und Jane Fonda. Ein wunderbarer Film! Und an genau den habe ich gedacht, als ich barfuß im Fitnesspark Movimënt war.

Der Parcours befindet sich im schönen Gardertal. Eingerahmt von unserer wunderbaren Bergwelt, geht man hier einen Pakt des Wohlbefindens ein, jedenfalls erscheint es mir so. Ich bin mit einer Bekannten, die sich sehr für gesundheitliche Sachen interessiert, von der Ernährung bis zu Fitness und Spiritualität, dorthin gefahren. Dabei war es nicht das erste Mal, dass ich barfuß gewandert bin bzw. so einen Park besucht habe.

Hierbei handelt es sich um einen kleinen Parcours, in dem man unterschiedliche Untergründe begeht. Das heißt, man geht auf grobem Kies, durch Wasser, über Sand oder Rasen. Das ist Spaß und vor allem interessant, wie sehr wir doch vom ursprünglichen Laufen entfernt sind. Nun bin ich jemand, der sehr viel barfuß läuft, im Haus, im Garten, und nur Schuhe anzieht, wenn ich in der Stadt unterwegs bin, oder beim Wandern. Dazu bin ich stolze Besitzerin von sogenannten Barfußschuhen, mit denen man fast wie barfuß unterwegs ist.

Hier im Gardertal werden in den sogenannten Movimënt Fitnessparks ganze 33 Aktivitäten auf 50 km Wanderwegen angeboten, dazu gibt es auch 15 verschiedene Kletterstationen auf insgesamt 32 km² Oberfläche. Wir hatten jetzt den Parcours Piz La Ila besucht.

Man erreicht den Park ganz einfach von La Villa mit der Gondelbahn.
Sehr interessant fand ich im Park die ‚Slackline‘. Hatte ich noch nie gehört, wenn ich auch davon wusste, dass das immer beliebter wird. Es handelt sich eigentlich nur um Balance auf einem Seil. Dass es sogar ein offizieller Wettkampfsport ist, wusste ich auch nicht. Ich habe es probiert, wirklich nicht einfach, obwohl ich eine recht gute Balance habe. Man kann ganz flach über dem Boden beginnen und sich dann sozusagen hochbalancieren. Auch ist die Spannung des Seils unterschiedlich, was den Schwierigkeitsgrad verändert. Alles in allem eine hervorragende Übung, die auch auf Konzentration geht. Also nicht nur eine körperliche, sondern ebenfalls geistige Übung.

Wir sind auch ein wenig wandern gewesen. Wir sind von hier nach Pralongià unterwegs gewesen, auf dem sogenannten Panoramaweg. Wir haben einen recht ebenen Weg auf der Wegnummer 4a genommen, er geht dann in Nr 4 über, bis zur Ütia La Fraina. Hier sind wir auf dem Weg geblieben und Richtung Süden, der Sonne entgegen, gegangen. Dabei ging es rauf und runter zur nächsten Hütte, Ütia I Tablà.

Dort gibt es eine Gabelung und man kann wählen: zur Ütia Piz Arlara und dann nach Corvara, zur Ütia de Brioch oder zur Ütia Pralongià. Wir haben letztere gewählt, etwas mehr als eine Stunde von hier. Zurück sind wir dann allerdings auf dem selben Weg, da wir ja unser Auto in La Villa stehen hatten. Die Hütten bieten alle Einkehrmöglichkeit, was natürlich zumindest am Endpunkt von uns genutzt wurde. Und nicht nur zur Stärkung, sondern vor allem zum entspannten Genießen des Panoramas.

Wir hatten einen wunderbaren Tag, an dem wir etwas für die Gesundheit und unser Wohlbefinden getan haben. Ich hoffe auf Wiederholung zusammen mit meiner ‚Gesundheits‘-Bekannten.
eure Anna

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Anna

Ich bin Anna, bin 48, habe 2 Kinder und liebe die Berge. Ich lebe dort wo es am schönsten ist: In Bruneck in den magischen Dolomiten. Ich schwimme für mein Leben gerne, meine Leidenschaft ist die Geologie und ich bin oft in den Bergen unterwegs, meistens mit meinen Freunden, denn meine Kinder sind erwachsen und außer Haus. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.

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