Kategorie: dolomiten

Edelweiß – die Blume

By admin on Juli 26, 2010

Edelweiß in den BergenDas Edelweiß ist das Symbol der Alpen, genauso wie der blaue Enzian oder der Steinbock, gemeint ist hier das Tier. Das Edelweiß gehört, ganz nüchtern und unromantisch gesagt, zu den Korbblütlern, und da genauer zu der Unterfamilie Asteroideae. Es gehört zu den ausdauernden Krautpflanzen, wird zwischen 5 und 20 cm hoch. Was sich eigenartig anhört, ist, dass die weiße Farbe durch Luftbläschen entsteht, die zwischen den Haaren der Hochblätter, die die Blüten umschließen, das Licht reflektieren. Sie bildet daher eine Scheinblüte, sehr hübsch und effektiv aber. Wachsen tut sie meistenteils auf Kalksteinfelsen, weniger auf Alpenwiesen. Sie mag die Luft zwischen 1.800 und 3.000 Meter Höhe, also eher frisch. Die Blume steht unter Naturschutz, schon seit langem.

Ein Mantel aus LodenDie Winter sind kalt im Alpenraum und der einfache Bauer in den Höhenlagen hatte früher kaum Mittel, sich warme Kleidung zu kaufen. Er nahm die Wolle seiner Schafe und walkte sie so lange, bis aus ihr ein ganz spezielles Material wurde: Loden. Verwebt und seltener verstrickt konnte er zu allem möglichen verarbeitet werden. Als Mantel, Schuhe, Mütze, Alltagskleidung, aber auch Behältnissen wie Taschen und ähnliches. Die Festagskleidung wurde reichlich verziert. Loden hält extrem warm und ist sehr widerstandsfähig. Ein Kaiser aus Österreich brachte ihn an den Hof und die Aristokratie entdeckte den Loden für sich. Heute sind Lodenmäntel auch für jedermann erhältlich, teuer aber dafür auch ein halbes Leben lang perfekt. Loden sind zudem schick.

Rosa-weiße Tupfer

By admin on Juli 5, 2010

Das Dolomiten-Fingerkraut kommt, wie der Name schon sagt, aus den Dolomiten und gehört zu den Fingerkräutern der Rosengewächse. Es ist auch als Glanz-Fingerkraut und Triglaurose bekannt. Es blüht im Spätsommer von Juli bis September und erfreut mit hellrosa Blütenblättern um ein rotes Inneres. Die Blätter sind silbern-grün und geben seiner Zartheit Ausdruck. Es ist eine wunderbare Polsterpflanze, die perfekt für Steingärten geeignet ist. Man findet das Dolomiten-Fingerkraut vom Comer See bis zu den Steiner Alpen sowie in Kärnten und Osttirol. Es braucht einen kalkhaltigen Untergrund und bildet hier dichte Teppiche. Es liebt Sonne und wächst im natürlichen Habitat zwischen 1.200 und 3.100 Meter Höhe. Die Pflanze ist eine wichtige und typische Pflanze der Alpenflora.

Im Sattel des Drahtesels

By admin on Juni 30, 2010

Die Dolomiten sind ideal, um sie mit dem Rad zsu erkunden, sich sportlich fit ‘zu treten’ und die Landschaft zu genießen. Es gibt mehr als 1.000 km Routen, auf Asphalt, auf Schotter, durch Wald und über Wiesen, durch Täler und entlang von Höhenzügen, um Bergseen oder von Dorf zu Dorf. Dazu werden vielerorts auch Veranstaltungen organisiert, rund ums Rad. Beispielsweise der alljährliche Dolomiti Superbike oder Familienmountainbike- und Freeridetouren im Trentino. Das Dolomiti Logorai Bike ist eine regelrechte Bikerregion, mit Bikerhotels und vielen Extras. Die Maratona dles Dolomites findet Anfang Juli statt und ist Südtirols größtes Bikerevent. Am Manghenpass kann man Nachtbiken und die Dolomitenradrundfahrt, ein 6-Tage-Rennen, findet im August statt. Also: ab in den Sattel!

Die Dolomiten sind vor Millionen von Jahren entstanden. Mit der Gletscherschmelze entstanden tiefe Täler, die heute wahre Naturparadiese sind. So werden die Dolomiten im Westen vom Eisacktal und im Süden vom Etschtal eingesäumt. Im Norden befindet sich das schöne Pustertal, das sich zwischen Österreich und Italien ‘aufteilt’. Von hier aus geht es ins Gadertal, das durch den Grödner Pass mit dem gleichnamigen Tal verbunden wird. Hier befindet sich auch das Fassatal sowie das Fossom. Das Fleimstal ist mit dem Etschtal verbunden. Eggental, Tiersertal und Villnößtal sind Seitentäler des Eisacktals. Es gibt noch zahlreiche weitere kleinere Seitentäler, die teilweise durch ihre Unberührtheit und eine reichhaltige Fauna und Flora bestechen und die zum Wandern besonders schön sind.

Es wird garantiert nie langweilig hier. Immer ist irgendetwas los. Und viel ausgefallenes dazu. Zum Beispiel kann man das Sonnenobservatorium Peter Anich in Gummer (Karneid) besuchen, um hier einen Blick auf die Sonne zu werfen – von der Nähe. Den Tag der Offenen Tür kann man wunderbar mit einer Wanderung auf dem Planetenweg verbinden, der nicht nur für kleine Astrologen interessant ist. Oder auch mal der Geschichte auf die Schliche kommen – mit dem Fahrrad. Dabei geht es von Latsch nach Meran, auf der alten Via Claudia. Es wird sogar ein Museum besichtigt: das Prokulus-Museum in Naturns. Ein Traumschloss, die schönste Renaissance-Residenz Südtirols, die Churburg, lädt zu faszinierenden Führungen ein, täglich außer Montag.

Die Dolomitenbahn

By admin on Mai 26, 2010

Zwischen Calzalzo in der Provinz Belluno und Toblach in der Provinz Bozen pendelte einst die Dolomitenbahn. Sie war eine Querverbindung zur Pustertalbahn und Cortina d’Ampezzo war der wichtigste Ort auf ihrer Strecke. Die stillgelegte Trasse ist heute ein wunderbarer Wander- und Radweg. Der südliche Teil von Cortina d’Ampezzo aus ist fast durchgehend asphaltiert, während der nördliche Teil bis Toblach nur geschottert ist. Wodurch das Radfahren erschwert, das Wandern aber angenehmer ist. Die Tunnel auf der Strecke sind teilweise sogar beleuchtet. Wer im Winter kommt, kann auf dem Streckenteil zwischen Cortina und Toblach Langlaufski fahren, denn die Tunnel werden künstlich ‘beschneit’. Die ehemaligen Bahnhofshäuser sind alle noch erhalten, teilweise in Privatbesitz und teilweise ihrem Schicksal überlassen.

Spaß ohne Ende, Natur pur, Abenteuer und Entdeckungsreise – das ist ein Urlaub auf dem Bauernhof in den Dolomiten. Der ist natürlich klasse für Kinder, die frei durch die Natur toben, dem Bauern beim Melken zusehen, und im Schober in den Heuhaufen springen können. Aber auch die Eltern haben ihren Spaß, denn fröhliche, beschäftige Kinder lassen Zeit für entspannte Momente zu zweit, die Natur ist perfekt zum gemeinsamen Wandern oder Radfahren. Denn der Urlaub auf dem Bauernhof in den Dolomiten ist ideal, um Groß und Klein eine unvergessliche Zeit zu schenken, Momente des Glücks.

Lange habe ich gewartet, lange habe ich mich nicht entscheiden können, wo. Aber jetzt ist es soweit. Ich fahre in den Urlaub in die Dolomiten. Sie sind Naturwelterbe der UNESCO, das haben sie auch verdient. Denn kaum eine Landschaft ist so vielseitig, so schön wie die Dolomiten. Ich weiß das, denn ich fahre jedes Jahr hin. Und komme doch eigentlich von der Küste. Aber der Urlaub Dolomiten ist wie ein Sprung in eine andere Welt. Berge, die Freiheit bedeuten, seltene Tierarten, überall duftet es nach Kräutern, klare Luft, Gastfreundschaft -  Erholung, wie ich sie will.

Die ladinische Kultur ist einzigartig, die Natur unverwechselbar und die Freiheit grenzenlos. Wohnen in einem Hotel Alta Badia bedeutet Urlaub rundherum. Unser Hotel Ladinia lädt ein, sich einfach richtig verwöhnen zu lassen, vom ersten Moment an nichts mehr zu denken und total zu relaxen. Die wunderbaren Zimmer und Appartements sind mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet, perfekte Oasen, in die man sich jeder Zeit zurückziehen kann, zum Ausruhen, Erfrischen und Abschalten.

In unserem Wellnesscenter warten die besten Behandlungen, Pools und Saunen, die Muskeln zu lockern, dem Stress einfach wegzuschwimmen und sich mit Kräutertees und Säften zu entschlacken. Unser Hotel Alta Badia ist der ideale Standpunkt, jeden Tag auf Entdeckungsreise zu gehen. Wandern, Rad fahren, Klettern, Spazierengehen, alte Burgen und Kirchen inspizieren, shoppen in mittelalterlichen Städten, auf Konzerte und Vernissagen gehen… es gibt keinen Tag, der dem anderen gleicht oder gar langweilig sein könnte.

Die Friauler Dolomiten

By admin on April 26, 2010

Die Dolomiten ziehen sich östlich bis hin ins Piavetal bei Piave di Cadore im Friaul. Sie sind Teil der Karnischen Alpen und durch ihre zahlreichen, teilweise imposanten Felsformationen stehen sie mit nichts an Reizen den sonst bekannteren Dolomiten im Trentino nach. Mit gut 2.700 Metern Höhe ist die Cima dei Preti der höchste Gipfel, der ‘Campanile di Val Montanaia’, ein freistehender Felsturm, ist das Wahrzeichen der Gegend. Auf den erfahrenen Wanderer wartet der Dolomiten Höhenweg 6 und auf den Naturfreund der Naturpark Friauler Dolomiten. Sehenswert sind die ‘Libri di San Daniele’ am Monte Borgà, eine Felsaufschichtung, bei Kaser Casavento wurden Dinosaurierfossilien entdeckt und zahlreiche Museen geben Aufschluss über Kultur und Geschichte. Die Friauler Dolomiten sind ein noch fast unerschlossenes Naturparadies!

Reinhold Messner

By admin on April 19, 2010

Extrembergsteiger, Abenteurer, Museums- und Restaurant Besitzer, Politiker und Umweltschützer – er ist alles, aber vor allem Liebhaber der Berge. Er ist Italiener, stammt aus dem Eisacktal und hat in Padua studiert. Landvermesser, doch das war ihm wahrscheinlich eher langweilig, er wollte im wahrsten Sinne hoch hinaus. Und so kletterte er erst zu hause in den Bergen, sah sich die Dolomiten von oben an, die Ortler-Nordwand, die Marmolata und viele mehr, und ging dann in die Ferne , bestieg den Himalaja, den Mount Everest, den Nanga Parbat und viele weitere. Zuhause macht er sich stark für die Grünen und die Umwelt, hält sich Yaks aus dem Himalaja und leitet die fünf MMM-Museen, die über die Bergwelt im Himalaja und Südtirol erzählen.

Berge sind geheimnisvoll, in Tälern wohnen Trolle und an Flüssen leben Nymphen. Auch die Dolomiten haben unzählige Sagen und Legenden, die teils heute noch erzählt werden. Schon im 17. Jahrhundert wurden die ersten aufgezeichnet. Die Dolomitensagen der Ladiner bilden eine Untergruppe und sind separat zu betrachten. Die bekannteste aller ist wahrscheinlich die des König Laurins und seinem Rosengarten. Karl Felix Wolff hat am Anfang des letzten Jahrhunderts die Sagensammlung „Dolomitensagen“ herausgebracht. Ulrike Kindl hingegen hat die „Märchen aus den Dolomiten“ gesammelt. Eine etwas ungewöhnliche Sammlung ist die des Willi Mai, der mitten im zweiten Weltkrieg mit einem Tonbandgerät Erzählungen, Sagen und Schwänke aufnahm. Sein erster Band – erst kürzlich erschienen – umfasst das Wipptal, Pustertal und das Gadertal.

Ein Ire auf dem Monte Pelmo

By admin on März 30, 2010

Mehr als 3.160 Meter ist der Gipfel des Monte Pelmo hoch und es war ein Ire, Sir John Ball, der ihn als erster 1857 bestieg. Damit war er der erste Mensch überhaupt, der einen Dolomitengipfel erreichte. Den Pelmogletscher, über den er nach oben stieg, gibt es heute jedoch nicht mehr. Aber man hat Dinosaurierspuren in Felsen entdeckt. Die Einheimischen nennen diesen geschlossenen Block auch ‘Götterthron’. Wanderer finden gute Wanderwege von Città di Fiume über das Forcella Val d’Arcia bis zum Rif. Wer den Gipfel erobern will, sollte gut gerüstet und sehr erfahren sein. Wichtig sind hier gute Wetterbedingungen. Der Alpinist findet einen Weg über das Ballband oder auch durch die Fissura über das Grohmannband bis zum Kar.

Hotel Dolomiten Alpenblick

By admin on März 30, 2010

Endlich Urlaub in den Dolomiten, aber wo nächtigen? Ein Hotel Dolomiten zu finden ist wirklich nicht schwer. Nur die Auswahl wird leicht zur Qual. Denn die ist so vielseitig wie die Bergwelt selbst. Ganz nah an der Natur ist man beispielsweise auf einem Bauernhof in einem Agritourismus, wo man auch Traditionen und Lebensweise der Bergbewohner hautnah erlebt. So richtig verwöhnen lassen kann man sich hingegen in einem Luxushotel, von best ausgestatteten Wellness-Center bis zu einem 5-gängigen Menü jeden Abend. In einem 4-Sterne- Hotel Dolomiten wie beispielsweise das Hotel Moseralm, findet man hingegen familiäre Atmosphäre, Bequemlichkeit und ein warmes Ambiente. Hier sind die Suiten so groß und komfortabel, dass man sich wie Zuhause fühlt. Egal welche Art Hotel Dolomiten in die engere Wahl fällt, alle haben eines gemeinsam: Verwöhnambiente, Herzlichkeit, Komfort und eine unvergleichliche Natur, in der sie sich befinden.