Es gibt fünf ladinische Täler: das Gadertal, das Fassatal, Gröden, Cortina d’Ampezzo und Buchenstein bzw. Fodom. Vor dem ersten Weltkrieg gehörte das Tal zum österreichischen Tirol, doch schon zu Beginn des Krieges wurde es aufgegeben. Heute gehört es zur Provinz Belluno obwohl die Mehrheit sich eher zu Südtirol gehörig fühlt, wie auch die anderen Täler. Im Nordosten liegt der Falzaregopass mit der Burg Andraz bzw. Buchenstein, dessen Besuch sich sehr lohnt, trotz dass sie heute nur mehr eine Ruine ist. Der Ort Arabba ist das wirtschaftliche Zentrum des Tales, in dem man heute noch die ladinische Sprache spricht und die alten Traditionen leben. Urlaub in Buchenstein ist ein Sprung in die Geschichte und bietet unvergleichliche Naturlandschaften.
Kategorie: sehenswürdigkeiten
Fodom oder: Buchenstein
By admin on Juli 19, 2010
Steinzeitliche Vertiefungen – die Täler
By admin on Juni 21, 2010
Die Dolomiten sind vor Millionen von Jahren entstanden. Mit der Gletscherschmelze entstanden tiefe Täler, die heute wahre Naturparadiese sind. So werden die Dolomiten im Westen vom Eisacktal und im Süden vom Etschtal eingesäumt. Im Norden befindet sich das schöne Pustertal, das sich zwischen Österreich und Italien ‘aufteilt’. Von hier aus geht es ins Gadertal, das durch den Grödner Pass mit dem gleichnamigen Tal verbunden wird. Hier befindet sich auch das Fassatal sowie das Fossom. Das Fleimstal ist mit dem Etschtal verbunden. Eggental, Tiersertal und Villnößtal sind Seitentäler des Eisacktals. Es gibt noch zahlreiche weitere kleinere Seitentäler, die teilweise durch ihre Unberührtheit und eine reichhaltige Fauna und Flora bestechen und die zum Wandern besonders schön sind.
Top Sehenswürdigkeiten in den Dolomiten
By admin on Juni 15, 2010
Es wird garantiert nie langweilig hier. Immer ist irgendetwas los. Und viel ausgefallenes dazu. Zum Beispiel kann man das Sonnenobservatorium Peter Anich in Gummer (Karneid) besuchen, um hier einen Blick auf die Sonne zu werfen – von der Nähe. Den Tag der Offenen Tür kann man wunderbar mit einer Wanderung auf dem Planetenweg verbinden, der nicht nur für kleine Astrologen interessant ist. Oder auch mal der Geschichte auf die Schliche kommen – mit dem Fahrrad. Dabei geht es von Latsch nach Meran, auf der alten Via Claudia. Es wird sogar ein Museum besichtigt: das Prokulus-Museum in Naturns. Ein Traumschloss, die schönste Renaissance-Residenz Südtirols, die Churburg, lädt zu faszinierenden Führungen ein, täglich außer Montag.
Belluno ist eine wunderschöne mittelalterliche Stadt, die sich vor dem Hintergrund der schneebedeckten Berge wundervoll abzeichnet. Sie hat die typische Architektur der Region mit hohen Häusern und fast flachen Ziegeldächern. Sie ist reich an Geschichte und die vielen Piazzen laden zum Bummeln und Verweilen ein. Unzählige Arkaden, gepflasterte Sträßchen, wundervoll geschmückte Kirchen, Paläste und Brücken, Brunnen und Türme sind Zeugen einer großen Epoche. Zahlreiche Events im Laufe des Jahres sind Anziehungspunkt für die Stadt. Auf dem Martinsfest im November werden beispielsweise Holzschnitzereien aus der ganzen Umgebung gezeigt. Auch sind die Weihnachtsmärkte reich an Gelegenheiten hier noch das passende für den Christbaum zu finden. Im Sommer lädt die umliegende Natur zum Wandern und Radfahren ein.
Weitere Infos:
- Offizielle Seite der Provinz: http://www.provincia.belluno.it
- Wikipedia Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Belluno
Anguana – Dämonen in den Dolomiten aus den Untiefen der Südtirol – Seen
By admin on März 24, 2010
Die Griechen nennen sie Sirenen, in Deutschland heißen sie Nixen und in Südtirol haben sie den klangvollen Namen Anguana. Sie sind Dämoninnen, die nicht mit sich spaßen lassen. Beleidigt man sie, schicken sie einem das Unglück gleich hinterher. An Flussläufen, Bächen wie Quellen wohnen sie und sind nicht so wie die Nixen immer eine schöne Frauenerscheinung, sondern können auch alt und hässlich sein. Ist man jedoch nett mit ihnen, dann geben sie einem das Glück mit in die Tasche. Man trifft sie morgens und abends, sie waschen hier ihre Wäsche und ihr goldenes Haar schimmert im Licht. Man sollte sie übrigens nicht verwechseln mit den Salvans – diese leben im Wald. Also aufgepasst beim Wandern in den Dolomiten in Südtirol: immer freundlich lächeln – man weiß ja nie!
Im Wassertropfen übernachten
By admin on September 21, 2009
Die Zukunft holt uns ein. Was man gestern noch in Science Fiction Filmen kopfschüttelnd bestaunte, ist längst schon auf dem Weg, präsent zu sein.
So hat sich Moritz Craffano, Besitzer der ‘Moritzino’-Hütte in La Villa/Südtirol, mit dem englischen Designer Ross Lovegrove zusammengetan und einen riesigen Wassertropfen entwickelt. Es handelt sich um eine Kapsel, die durch elektromagnetische Felder in der Luft gehalten wird. Acht Meter Durchmesser hat sie und ist komplett mit einem reflektierendem doppelten Glas verkleidet, so dass sie sich vollkommen mit der Umgebung vereint, man aber nicht nach innen, dafür aber rundherum nach außen gucken kann. Die Inneneinrichtung wird passend zum umgebenden Schnee in weiß gehalten. Denn sie soll in den Dolomiten stehen und als originelle ‘Hotel-Kapsel’ Romantikern so wie Individualisten eine wirklich außergewöhnliche Möglichkeit unter freiem Himmel und doch in einem abgeschlossenen Raum zu nächtigen, geben.
Vorgestellt wird das Projekt auf der Biennale in Venedig.
Meran – Mals – ein Traumtag im Vinschgau
By admin on Juli 9, 2009
Gestern sind wir von Meran in den Vinschgau gefahren und ich bin überwältigt! Die vielen Grüns der Wiesen und Wälder, die kleinen, schnuckeligen Orte mit ihren traditionellen Häusern, die Burgen… einfach wunderschön.
Wir sind am Vormittag in Meran aufgebrochen und über die Staatsstraße bis Naturns. Hier haben wir uns St. Prokulus angesehen, mit wunderbaren Fresken. Schloss Juval haben wir nicht besichtigt, da muss man extra noch einmal hin. Weiter sind wir über Kastelbell nach Latsch. In Schlanders haben wir uns die Spitalkirche, das Matscherhaus und das Eingangstor vom Widum angesehen. Auf den höchsten Kirchturm Südtirols konnten wir leider nicht steigen. Die Aussicht wäre wahrscheinlich atemberaubend gewesen! In Schluderns hat mich am meisten die Churburg beeindruckt, wie sie auf dem Hügel in mitten der Bäume liegt. Eigentlich hatte ich nur auf die Ritter gewartet, sie scheint direkt aus einem Film zu kommen. Wir sind dann noch bis Mals gefahren, haben hier eine Kleinigkeit gegessen und sind dann spät wieder nach Meran. Ein wirklich beeindruckender Tag!