Eine kurze Geschichte des Wanderns & Tipps fürs Wandern

Nichts ist besser als Wandern, wenn man die Natur liebt. Und ganz besonders in den Bergen gibt es unzählige Möglichkeiten. Doch sobald es mehr als ein Spaziergang ist, sollte man so einiges beachten bei diesem ‚Sport‘.

Die Geschichte des Wanderns ist dabei eigentlich gar nicht so lang. Erstmals wurde der Begriff Wandern um 1336 erwähnt. Als der Italiener Francesco Petrarca mit seinem Bruder einen Berg bestieg, den Mont Ventoux. Etwa 15 Jahre später wird in einem Dokument in Deutschland ebenfalls von Wanderern gesprochen. Ende des 18. Jahrhunderts werden dann jedoch die ersten Wander-Erkundler geboren, die zu Fuß sehr 福汇官网 weite Strecken zurücklegen und akkurat ihre Erlebnisse und Erfahrungen schriftlich festhalten, eine Art Landeskunde. Einer der bekanntesten ist J. G. Seume. In der Zeit der Romantiker wurde es, was es für viele heute noch ist: abschalten, aus der Hektik der Zivilisation raus, in der Natur entspannen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde daraus eine Einkommensquelle mit Vereinen, Unterkünften, organisiertem Wandern.

Heute fällt unter den Begriff Bergwandern, Fernwandern, Fastenwandern, Pilgern, Geocaching, Nordic Walking, Hiking und sogar Nacktwandern! Bildungswandern finde ich sehr interessant, für Geologie-/Geschichtsfans besonders toll!
Wandern ist gesund, weil man seinem Rhythmus folgt, frische Luft atmet, seinen Kreislauf in Schwung bringt und viel für die allgemeine Muskulatur macht.
Zum richtigen Wandern gehört ein gutes Schuhwerk, in dem man bequem und lange gehen kann und dass sich unterschiedlichsten Untergründen anpasst. Ein Wanderstock ist ebenfalls hilfreich, da man ihn zum Abstützen nutzen kann. Entsprechende Kleidung ist wichtig, damit man in den Bergen nicht verbrennt, vor Wind geschützt ist und nicht zu viel Gewicht mit sich herumschleppt. Ein kleiner Rucksack sorgt für Proviant und Wasser.
Ganz wichtig ist eine gute, genaue Wanderkarte, wenn es keinen Wanderführer gibt. Auch das Lesen von Hinweisschildern ist ein wichtiger Aspekt. Sie sagen nicht nur welche Richtung man einschlagen muss, sondern auch oftmals wie weit es ist und den Schwierigkeitsgrad.
Nicht vergessen sollte man auch, sich noch am Morgen vor dem Wanderausflug genau mit der Wetterprognose zu beschäftigen. Besteht Gefahr eines Unwetters in nächster Zeit, sollte man die Wanderung gar nicht erst anfangen. Oder wissen, dass man rechtzeitig in einem passenden Unterschlupf ist. Schutzhütten sind auch nicht ganzjährig geöffnet, vorher unbedingt verifizieren.film Smurfs: The Lost Village trailer

Zu guter Letzt empfehle ich auch immer den Fotoapparat nicht zu vergessen. Gerade in der wunderbaren Bergwelt der Dolomiten gibt es ununterbrochen etwas fotografisch festzuhalten.

Viel Spaß wünscht euch

eure Anna

Veröffentlicht von

Anna

Ich bin Anna, bin 48, habe 2 Kinder und liebe die Berge. Ich lebe dort wo es am schönsten ist: In Bruneck in den magischen Dolomiten. Ich schwimme für mein Leben gerne, meine Leidenschaft ist die Geologie und ich bin oft in den Bergen unterwegs, meistens mit meinen Freunden, denn meine Kinder sind erwachsen und außer Haus. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.

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