Von der Bauernnot zur Aristokratie

lodenmantel Von der Bauernnot zur AristokratieDie Winter sind kalt im Alpenraum und der einfache Bauer in den Höhenlagen hatte früher kaum Mittel, sich warme Kleidung zu kaufen. Er nahm die Wolle seiner Schafe und walkte sie so lange, bis aus ihr ein ganz spezielles Material wurde: Loden. Verwebt und seltener verstrickt konnte er zu allem möglichen verarbeitet werden. Als Mantel, Schuhe, Mütze, Alltagskleidung, aber auch Behältnissen wie Taschen und ähnliches. Die Festagskleidung wurde reichlich verziert. Loden hält extrem warm und ist sehr widerstandsfähig. Ein Kaiser aus Österreich brachte ihn an den Hof und die Aristokratie entdeckte den Loden für sich. Heute sind Lodenmäntel auch für jedermann erhältlich, teuer aber dafür auch ein halbes Leben lang perfekt. Loden sind zudem schick.