Beiträge zum Thema ‘ bericht ’

Gestern sind wir von Meran in den Vinschgau gefahren und ich bin überwältigt! Die vielen Grüns der Wiesen und Wälder, die kleinen, schnuckeligen Orte mit ihren traditionellen Häusern, die Burgen… einfach wunderschön.

Wir sind am Vormittag in Meran aufgebrochen und über die Staatsstraße bis Naturns. Hier haben wir uns St. Prokulus angesehen, mit wunderbaren Fresken. Schloss Juval haben wir nicht besichtigt, da muss man extra noch einmal hin. Weiter sind wir über Kastelbell nach Latsch. In Schlanders haben wir uns die Spitalkirche, das Matscherhaus und das Eingangstor vom Widum angesehen. Auf den höchsten Kirchturm Südtirols konnten wir leider nicht steigen. Die Aussicht wäre wahrscheinlich atemberaubend gewesen! In Schluderns hat mich am meisten die Churburg beeindruckt, wie sie auf dem Hügel in mitten der Bäume liegt. Eigentlich hatte ich nur auf die Ritter gewartet, sie scheint direkt aus einem Film zu kommen. Wir sind dann noch bis Mals gefahren, haben hier eine Kleinigkeit gegessen und sind dann spät wieder nach Meran. Ein wirklich beeindruckender Tag!

Dolomiten Radurlaub

By on Juni 24, 2009

Ein milder Wind weht mir um die Ohren. Ich trete motiviert in die Fahrradpedale und bin trotz des guten Wetters bereit auf über 2000 Meter Höhe. Und das direkt mitten im Schlerngebiet. Ich sehe viele Wanderer, die teilweise mit kurzen Hosen ihrem frohgemut den Berg herauf kraxeln. Doch in Gedanken bin ich schon bei der Abfahrt mit dem Rad.

image2 Dolomiten Radurlaub Voller Freude bin ich heute sehr früh am Morgen zur Seiser Alm hochgefahren. Dann habe ich das Rad stehen gelassen und bin mit meinem kleinen Rucksack zu einer Wanderung zum Schlern hochgestiegen. Strahlender Sonnenschein und eine bemerkenswerte Fernsicht lassen mich hinunter auf die wunderbar gewundenen Dolomiten-Straßen schauen. Diese atemberaubenden Strecken wirken wie Himmelsleitern, die der Herrgott an den Berg geklebt hat. Ich übernachtete auf der Hütte und ging am nächsten Tag zurück zum Rad. Nun ging es wieder rasant bergab und schon bald fand ich eine nette kleine Übernachtungsmöglichkeit am Tierser Alpl.

Ein paar Tage später war ich dann ausreichend erholt, um den langen Weg nach Saltria anzugehen. Es dauert eine Weile, bis man die 1680 Meter oben erreicht hat. Auch hier war die Aussicht grandios und das Wetter wieder sehr mild. Die Abfahrt ist landschaftlich äußerst bemerkenswert und kann nur mit höchsten Sicherheitsstufen angegangen werden. Doch bald wurde das Fahren einfacher und schließlich erreichte ich die eine nette kleine Raststätte an einen grünen See. Hier genoss ich dann die Ruhe des Sees und freute mich schon auf die restlichen Stationen meines Dolomiten-Radurlaubs. Die Dolomiten auf dem Rad sind ein ganz besonderes Erlebnis.