Wanderung zur Geislergruppe – Zu Füssen seiner Majestät

Diesen Sommer habe ich eine meiner schönsten Wanderungen gemacht. Ich bin mit einer befreundeten Gruppe Wanderer zu Füssen der Geisler gewandert.

Geisler-gruppe-südtirol
Für mich war diese Wanderung eine der schönsten, die ich dieses Jahr gemacht habe. Sie war lang, fast 5 Stunden, aber in einer atemberaubenden Landschaft. Und die Gesellschaft, obwohl so zahlreich, war auch sehr angenehm.
Los ging es an der Bergstation der Umlaufbahn Col Raiser, immerhin auf über 2.000 Meter über dem Meer gelegen. Die Bahn liegt in Sankt Christina.
Hier hat unser ‚Führer‘ den Weg Nr. 2 genommen. Nach weniger als einer halben Stunde waren wir schon an der Fermeda-Hütte. Hier zeigt er uns wo es lang geht und was wir alles sehen werden. Auf dem Steig in Richtung Cuca-Sattel komme ich ins Gespräch mit einer Mitwanderin, die ich nicht kannte. Sie wohnt gar nicht weit entfernt von mir und wir sind uns schnell klar, dass diese nicht unsere letzte gemeinsame Wanderung wird. Elena hat die selben Interessen wie ich und ist genauso ‚vogelfrei‘.
Auf halbem Weg sehen wir den Lech Sant bzw. Heiligen See, den wir uns selbstverständlich aus der Nähe ansehen. Malerisch, hier sollte man mit Leinwand und Pinsel kommen.

Am Cuca-Sattel switchen wir auf den Steig Nr. 6 hoch zum Pic, einem Aussichtspunkt. Wir sind schon auf 2.369 Meter Höhe – wie uns unser Gruppenleiter mitteilt.
Hier oben atme ich tief durch, bewundere die Landschaft und vor allem kehre ich ein paar Augenblicke in mich selber. Gedanken-Yoga in den Bergen! Darüber unterhält sich dann auch unsere kleine Gruppe für ein Weilchen. Jeder sieht es anders und nicht jeder sieht es überhaupt so.
Nach einer Weile geht es weiter, zum Sattel zurück. Auf dem selben Weg wandern wir dann weiter, eine Gruppe Menschen, die sich alle irgendwie unterhalten und dabei ab und zu fast andächtig die Landschaft genießt. Wir gehen an der Curona und der Sofie-Hütte vorbei.
Nach wenigen Minuten aufwärts kommen wir auf den Weg Nr. 1. Dieser führt von der Seceda-Bahn und lässt uns den Steig 2 B zur Piera-Longia-Alm erreichen. Hier machen wir noch einmal einen kurzen Halt und nehmen dann den Weg, um nach mehr als einer Stunde die Bergstation des Col Raiser wieder zu erreichen.
Wir kommen dort auch nach knapp 5 Stunden an. Wir entschließen uns, noch alle gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen und sind uns auch sicher, wir werden noch öfters zusammen wandern gehen. Wir sind 7 Personen gewesen.

Für mich ungewöhnlich in so einer großen Gruppe zu wandern, war es doch eine tolle Erfahrung. streaming film T2 Trainspotting 2017

eure Anna

By http://www.fb-foto.com/fotograf/florian-berger.html Florian Berger, Fotograf [CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de or GFDL], via Wikimedia Commons

Veröffentlicht von

Anna

Ich bin Anna, bin 48, habe 2 Kinder und liebe die Berge. Ich lebe dort wo es am schönsten ist: In Bruneck in den magischen Dolomiten. Ich schwimme für mein Leben gerne, meine Leidenschaft ist die Geologie und ich bin oft in den Bergen unterwegs, meistens mit meinen Freunden, denn meine Kinder sind erwachsen und außer Haus. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.

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